| Unser Wasser Hamburg |
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Presseerklärung vom 6.2. |
| Unser Wasser Hamburg : Presseerklärung vom 6.2. |
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UNSER-WASSER-HAMBURG Aktionsbündnis
für eine öffentliche Wasserversorgung in
Hamburg Presseerklärung Volksinitiative
gegen die Privatisierung der Hamburger Wasserwerke gestartet Das
Aktionsbündnis
UNSER-WASSER-HAMBURG hat am 6. Februar seine Initiative zur Erhaltung
der öffentlichen
Wasserversorgung in Hamburg gestartet. Sie richtet sich gegen die
Pläne des
Senats, die Hamburger Wasserwerke GmbH (HWW) zu veräußern.
Als erster Schritt
der Volksinitiative für die Verhinderung des Verkaufs wurde eine
Unterschriftensammlung eingeleitet. Die an den
Senat der Hansestadt
Hamburg gerichtete Forderung beinhaltet folgende Frage: „Sind Sie
dafür, dass
Hamburgs öffentliche Wasserversorgung weiterhin vollständig
Eigentum und unter
uneingeschränkter Verfügung der Freien und Hansestadt Hamburg
bleibt?“ Sie
stützt sich auf das Hamburgische Gesetz über Volksinitiative,
Volksbegehren
und Volksentscheid, in dem die Teilnahme des Volkes an der Gesetzgebung
und der
politischen Willensbildung geregelt ist. Das Ziel des
Aktionsbündnisses ist es,
mit diesem politischen Instrument die Privatisierung der
öffentlichen
Wasserversorgung grundsätzlich zu unterbinden. Das
Aktionsbündnis wird unterstützt
von Attac-Hamburg, BUKO Agrar-Koordination, Bund für Umwelt und
Naturschutz
Deutschland ( BUND ), Landesverband Hamburg, Food First Informations-
und
Aktionsnetzwerk ( FIAN ), Naturschutzbund Deutschland ( NABU ),
Landesverband
Hamburg, Verbraucherzentrale Hamburg und engagierte Bürgerinnen
und Bürger. UNSER-WASSER-HAMBURG
tritt wie
zahlreiche Organisationen im gesamten Bundesgebiet für den Vorrang
und den
Erhalt der bewährten öffentlichen Wasserversorgung ein. Diese
bietet für die
Verbraucher eine hohe Qualität des Trinkwassers, die weit
über den
gesetzlichen Vorschriften liegt. Sie sorgt für
sozialverträgliche Preise auch
bei weiter steigenden Qualitätsanforderungen. Die
öffentlichen Wasserversorger
tragen darüber hinaus durch freiwillige Leistungen zu einem
nachhaltigen Schutz
der Gewässer bei. Für das gesamte Leistungsniveau bürgt
die öffentliche
Kontrolle. Dies geschieht über demokratisch gewählte Gremien. „Private
Wasserversorgung“,
so Klaus Milewski, Sprecher des Aktionsbündnisses, „gefährdet
dieses
Leistungsprofil, das in Hamburg besonders deutlich ausgeprägt ist.
Wer in
erster Linie auf Gewinn setzt, spart zuerst an der Qualität“. UNSER-WASSER-HAMBURG
verweist
vor allem auf die negativen Erfahrungen mit der Privatisierung der
englischen
Wasserversorgung und der Kommerzialisierung teilprivatisierter
deutscher
Wasserwerke. Eine vorherrschende Renditeorientierung führt zu
mangelnden
Investitionen für die Pflege und Erneuerung der Anlagen. Dadurch
kommt es zu
einer Qualitätsverschlechterung in Richtung auf das gerade noch
zulässige Maß
und zu einem Verzicht auf „unrentable“ Umweltschutzmaßnahmen. Die
oft in
Aussicht gestellte Senkung der Wasserpreise, so argumentiert das
Aktionsbündnis,
sei in aller Regel unseriös. Fazit: Das
Aktionsbündnis hält
die vorgebliche Lösung der schweren und dauerhaften Haushaltskrise
durch
weitere Verkäufe insbesondere ertragsstarker öffentlicher
Unternehmen für
einen falschen Weg. Mit dem Verkauf des öffentlichen
Vermögens schwindet auch
der Spielraum für politische Gestaltung und macht den Interessen
von Konzernen
Platz. Unser-Wasser-Hamburg
ist eine
Gemeinschaftsaktion von: Attac-Hamburg,
BUKO
Agrar-Koordination, B.U.N.D., FIAN, NABU,
Verbraucherzentrale Hamburg und von Hamburgern, die sich für eine
öffentliche
Wasserversorgung stark machen. V.i.S.d.P.
Hans Verhufen,
Eiffestr. 632, 20537 Hamburg |
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UNSER-WASSER-HAMBURG ist eine
Aktion der Regionalverbände von: |
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Seite wurde zuletzt geändert am:
08.02.2003 |