| Unser Wasser Hamburg |
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Pressemitteilung vom 24.3. |
| Unser Wasser Hamburg : Pressemitteilung vom 24.3. |
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UNSER-WASSER-HAMBURG Presse /Hans Verhufen Stellungnahme zum Beitrag: "Wasser wird nicht verkauft", Die Hamburger Wasserwerke stünden derzeit nicht zum
Verkauf, erklärte
Hamburgs Umweltsenator, Peter Rehaag (Schill) am vergangenen Freitag.
Rehaag
fügte hinzu: Es wäre langfristig eine Umwandlung der
Hamburger Wasserwerke in
eine AG möglich. Die Mehrheit der Anteile müsse aber bei der
Stadt Hamburg
bleiben. Das Bürgerbündnis UNSER-WASSER-HAMBURG erklärt
dazu: Diese Aussagen Peter Rehaags sind eine vorsätzliche
Täuschung der Hamburger
Bürger! Die Umwandlung der Hamburger Wasserwerke (HWW) in eine
Aktiengesellschaft
wäre für Hamburg faktisch der Verlust des Unternehmens. Denn
Minderheitsgesellschafter haben in vergleichbaren Situationen bisher
stets
darauf bestanden, das operative Geschäft des Wasserversorgers zu
kontrollieren.
Ein Versorgungssystem, das unserer Gesundheit dient, würde damit
auf strikten
Profitkurs gebracht. Beispiele im In- und Ausland zeigen: das
verträgt sich
nicht! Die Folgen einer AG wären: schlechteres - weil billiger
"produziertes" - Trinkwasser, höhere Kosten für den
Verbraucher und
die Verschleuderung der jahrtausendealten Grundwasser-Ressourcen unter
der
Stadt. Wir Hamburger sind mit unseren Wasserwerken zufrieden. Als
Garantie für
unsere Gesundheit liegen sie seit 155 Jahren in öffentlicher Hand.
Es gibt
keinen Grund, daran etwas zu ändern. Der Umweltsenator äußerte sich auch zum Einkauf der
HWW in ein anderes
Unternehmen. Für dieses Wasser-Monopoly laufen derzeit
Vorbereitungen. Es
würde für Hamburg ebenfalls mit dem Verlust der Wasserwerke
enden. Die HWW haben kostendeckend zu arbeiten. Sie verfügen
daher über keine
Mittel für eine Einkaufstour. Folglich bleiben nur zwei
Möglichkeiten: + ein Tausch von Anteilen - womöglich mit einem
Privatunternehmen. Das wäre
faktisch die, von Rehaag geleugnete, Privatisierung. + Milliarden-Kredite, deren Tilgung und Zinsen der Bürger
dann mit der
Wasserrechnung trägt. Die HWW-Geschäftsleitung hat eine
derartige Finanzierung
abrufbereit in der Schublade. - Was sie nicht hat: plausible Argumente
für eine
Expansion. Es gibt keinen nachvollziehbaren Grund, warum sich unsere
Wasserwerke an
anderen beteiligen sollten! Das Argument, nur durch Expansion sei die
Übernahme
durch ein anderes Unternehmen zu vermeiden, ist Augenwischerei. Solange
wir
Bürger unsere Wasserwerke nicht in den Markt lassen, solange gibt
es auch
keinen Anlaß, sie vor einer Übernahme zu schützen. -
Sind die HWW allerdings
erst einmal im Markt, dann wird sich bald ein windig finanzierter Multi
finden,
der sie schluckt. Dagegen helfen auch keine Allianzen. Die derzeit laufenden Geheimverhandlungen zur Privatisierung
der HWW und die
Verschleierungstaktik des Umweltsenators erinnern fatal an die
Vorgänge beim
Verlust der Hamburgischen Elektrizitätswerke (HEW). Finanzsenator,
Dr. Wolfgang
Peiner (CDU), hat deren scheibchenweisen Verkauf durch den vorigen
Senat
folgendermaßen kommentiert: "Man kann kein Unternehmen verkaufen
und
hinterher glauben, dass man es noch mitregieren kann". Die einzig mögliche Antwort darauf lautet: Hamburgs
öffentliche
Wasserversorgung muss weiterhin vollständig Eigentum und unter
uneingeschränkter Verfügung der Freien und Hansestadt Hamburg
bleiben. Denn
Trinkwasser ist ein Menschenrecht - keine Handelsware. Mit dieser Forderung sammelt das Bürgerbündnis
UNSER-WASSER-HAMBURG derzeit
10 000 Unterschriften für eine Volksinitiative. Die Hälfte
der nötigen
Unterschriften war am vergangenen Wochende bereits beisammen. |
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UNSER-WASSER-HAMBURG ist eine
Aktion der Regionalverbände von: |
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Seite wurde zuletzt geändert am:
14.04.2003 |