| Unser Wasser Hamburg |
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Presseerklärung Gelsenwasser (18.6.03) |
| Unser Wasser Hamburg : Presseerklärung Gelsenwasser (18.6.03) |
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Die Gerüchte um den
Verkauf der
Hamburger Wasserwerke –HWW- sind um einen neuen Aspekt reicher. Gestern
wurde
bekannt, das die HWW zusammen mit den Mannheimer Versorgungs- und
Verkehrsbetrieben –MVV- ein Kaufangebot für die Gelsenwasser AG
abgegeben
haben. Noch am 03. Juni hatten Politiker aller Parteien in einer
Podiumsdiskussion
betont, sie wollten die HWW unversehrt lassen. Ein Kauf der
Gelsenwasser AG
würde aber die unternehmerische Situation der HHW notwendigerweise
verschlechtern. Begründet
wurde das Kaufangebot mit dem Interesse der HWW, eine bessere
Marktposition gegenüber
internationalen Konzernen wie Vivendi oder Suez zu erlangen. Faktisch
gibt es
aber gar keine Konkurrenzsituation oder Übernahmegefahr, wenn
nicht der Senat
selbst die HWW zur Schlachtbank führt. Es ist zudem vielfach
erwiesen, dass
durch größere Unternehmen in der Wasserwirtschaft keine
Synergieeffekte zu
erzielen sind. Solche fadenscheinigen Argumente mussten schon beim
Verkauf der
HEW und von Hein Gas herhalten: Am Ende des Verkaufes waren bei beiden
die
Arbeitsplätze, die Steuereinnahmen und die Gewinnabführungen
weg. Zudem gingen
der Stadt zwei Unternehmenssitze verloren. Eine Fusion
der HWW mit der MVV und Gelsenwasser hat für die Bürger
Hamburgs nur Nachteile.
Eine Finanzierung des Kaufes über Kredite (750 Millionen Euro
stehen im Raum)
führt nur zu zusätzlicher Zinsbelastung; die Wasserpreise
werden nicht nur bei
den Gelsenwasser-Kunden steigen, sondern auch in Hamburg. Noch
gefährlicher ist die Situation, wenn die Kosten des
Gelsenwasser-Kaufes zu
einer Konzernbildung der beteiligten Firmen führt und
anschließend zur
Finanzierung des Kaufpreises dieser Konzern (teil-)privatisiert wird. Für
Bürger
und Kunden der HWW haben die Kaufpläne nur Nachteile. Die
Volksinitiative
„Unser Wasser Hamburg“ lehnt daher dieses Vorhaben strikt ab. Das
ausgezeichnete
Hamburger Wasser soll auch weiterhin unter vollständiger Kontrolle
der
Hansestadt bleiben und auch nicht zum Spielball deutschland- oder
europaweiter
Expansionspläne werden. Dafür sammelt „Unser Wasser Hamburg“
noch bis Ende Juni
Unterschriften zur Einleitung einer Volksinitiative. |
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UNSER-WASSER-HAMBURG ist eine
Aktion der Regionalverbände von: |
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19.06.2003 |