| Unser Wasser Hamburg |
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Pressemitteilung vom 9.4.2004 |
| Unser Wasser Hamburg : Pressemitteilung vom 9.4.2004 |
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Pressemitteilung
vom 09.04.2004 Anmeldung
von zwei Volksbegehren Volksbegehren
von „Bildung ist keine Ware“ und „Unser-Wasser-Hamburg“ finden parallel
vom 23. August bis 5. September statt. Die
Initiativen „Bildung ist keine Ware“ und „Unser-Wasser-Hamburg“ melden
am Ostermontag die Durchführung ihrer Volksbegehren an.
Gemäß der
gesetzlichen Fristen finden beide Unterschriftensammlungen dann
parallel vom 23.
August bis zum 5. September statt. Nach dem
Erfolg der Volksinitiative gegen die Privatisierung der Beruflichen
Schulen
leitet das Bündnis für Berufsbildung „Bildung ist keine Ware“
den zweiten
Schritt im Volksgesetzgebungsverfahren, das Volksbegehren, ein.
Dazu Bernd
Viet, einer der Organisatoren des Bündnisses: „Weder Ole von Beust
noch
Alexandra Dinges-Dierig, die neue Bildungssenatorin haben sich zu
dem Plan der
Privatisierung der Beruflichen Schulen geäußert. Das
Volksbegehren und der
darauf folgende Volksentscheid können nur noch verhindert werden,
wenn der neue
Senat ausdrücklich von der Ausgliederung der Beruflichen Schulen
absieht.“ Auch das
Aktionsbündnis „Unser-Wasser-Hamburg“ will seine erfolgreiche
Volksinitiative für den vollständigen Verbleib der Hamburger
Wasserwerke im
Besitz der Stadt mit einem Volksbegehren fortsetzen. Dazu Jürgen
Arnecke,
Sprecher von UWH: „Da auch der neue Senat angekündigt hat,
Haushaltslöcher
durch kurzfristige Privatisierungserlöse stopfen zu wollen, ist es
notwendig,
dass die Bürgerinnen und Bürger selber für den Schutz so
sensibler Bereiche
wie der Trinkwasserversorgung sorgen.“ Die
Initiatoren reichen die Anmeldungen beider Volksbegehren am selben Tag
ein, um
in den selben Wochen sammeln zu können. Jürgen Arnecke sieht
für alle Seiten
Vorteile: „Aufgrund der gegebenen Fristen hätte es eine
Überschneidung der
14-tägigen Sammelphasen in jedem Fall gegeben. Eine zeitgleiche
Durchführung
ist zum einen für die Bürgerinnen und Bürger besser
nachzuvollziehen, zum
anderen für die Initiativen und Behörden organisatorisch
leichter zu
handhaben.“ Das Bündnis
„Bildung ist keine Ware“, getragen von Eltern, Schülern, Lehrern,
Erziehungswissenschaftlern, hatte im vergangenen November
über 23000
Unterschriften eingereicht, das Aktionsbündnis
„Unser-Wasser-Hamburg“,
getragen von Mietervereinen, Umweltverbänden,
Globalisierungskritikern, hatte
im Juli 2003 knapp 22000 Unterschriften vorgelegt. In beiden
Fällen hatte die Bürgerschaft
die Möglichkeit, auf das jeweilige Anliegen der Initiative
einzugehen, nicht
genutzt. Deshalb unternehmen die Initiatoren jetzt den zweiten Schritt
des
Volksgesetzgebungsverfahrens: das Volksbegehren, bei dem innerhalb von
14 Tagen
mehr als 60000 Wählerinnen und Wähler mit ihrer Unterschrift
die Anliegen
unterstützen müssen. Kontakt: |
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UNSER-WASSER-HAMBURG ist eine
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21.04.2004 |