| Unser Wasser Hamburg |
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Pressemitteilung vom 23.06.2004 |
| Unser Wasser Hamburg : Pressemitteilung vom 23.06.2004 |
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Original (.doc) Pressemitteilung vom
23.06.2004 Volksinitiative „Unser
Wasser Hamburg“ fordert Ende
der Geheimniskrämerei Ein Ende der
Geheimniskrämerei um die Pläne des Senats für die
Zukunft
der Hamburger Wasserwerke hat „Unser Wasser Hamburg“ gefordert. Die
Volksinitiative führt vom 23. August bis 6. September das
Volksbegehren gegen
den Verkauf der Hamburger Wasserwerke durch. Gestern hatten
Senatskanzlei und Wirtschaftssenator dementieren lassen,
daß mit einem französischen Unternehmen über den
Verkauf von 49 % der
fusionierten Betriebe Hamburger Wasserwerke und Hamburger
Stadtentwässerung
verhandelt werde. Bei einem entsprechenden Bericht des Hamburg
Journals des
NDR handele es sich um einen „Versuchsballon“, die darin
enthaltenen
Informationen seien nicht zutreffend. „Wir können nicht
alles wissen, was der Senat heimlich tut. Aber wir
fragen uns, mit welcher Begründung er seine Aktivitäten und
Absichten vor den
Bürgern geheim hält“, stellte dazu Jürgen Arnecke,
Sprecher der
Volksinitiative, fest. „Der Umgang mit öffentlichen Betrieben und
die
Entscheidung über öffentliches Eigentum müssen in einer
Demokratie von allen
Bürgern diskutiert und verantwortet werden können.“ Daß „etwas im
Busch“ ist, pfeifen die Spatzen von den Dächern. So
beantwortete die Senatskanzlei am 17. Juni eine Anfrage von
„Unser-Wasser-Hamburg“: „Ihre Sorge um die Zukunft der Wasserwerke
und deren
Stellung als eigenständiger gemeinwohlorientierter Betrieb
für den Fall einer
Fusion ist unberechtigt. Der Senat hat derzeit keine derartigen
Fusionsabsichten.“ Während
Arbeitsgruppen beider Unternehmen die mögliche
Zusammenführung
prüfen und der Senat Rechtsgutachten über deren Chancen
erstellen läßt (so eine
telefonische Auskunft der Senatskanzlei) , teilt demnach der Senat
seinen
Bürgern mit, er habe „derzeit“ (!) keine Fusionsabsichten,
entsprechende Sorgen
seien „unberechtigt“. „Unser-Wasser-Hamburg“
wird den Bericht der NDR-Nachrichtensendung,
allen Dementis zum Trotz, deshalb zum Anlaß nehmen, seine
Aktivitäten zu
intensivieren. „Wir erwarten, dass der Hamburger Senat das anstehende
Volksbegehren respektiert und keine vollendeten Tatsachen
schafft“, so Jürgen
Arnecke. „Schon jetzt können
die Bürger gegen den drohenden Verkauf aufbegehren.
Auf der Internetseite www.unser-wasser-hamburg.de befindet sich
ein Antrag zur
Briefabstimmung zum Volksbegehren. Die Briefabstimmung kann schon jetzt
beantragt werden.“ Für weitere
Informationen: Jürgen Arnecke, Tel.: 040/785028 od.
0174/6908852 Wir bitten um
Veröffentlichung. |
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20.08.2004 |