| Unser Wasser Hamburg |
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Pressemitteilung vom 23.08.2005 |
| Unser Wasser Hamburg : Pressemitteilung vom 23.08.2005 |
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UnserWasserHamburg
Pressemitteilung vom
23.08.2005 Fusion von
Hamburger
Wasserwerken (HWW) und Hamburger Stadtentwässerung (HSE) birgt
Gefahren für die
Qualität der Leistungen Senat kommt dem Anliegen des Volksbegehrens „Unser-Wasser-Hamburg“ und der Bürgerschaft keinen Schritt näher Die
Fusion von HWW und HSE zu einem Gleichordnungskonzern, die der
Hamburger Senat
heute bekanntgegeben hat, birgt nach Ansicht des Aktionsbündnisses
Unser-Wasser-Hamburg
(UWH) die Gefahr, dass Effizienzgewinne erzielt werden sollen, die auf
Kosten
der Qualität gehen. UWH-Sprecher Joachim Schöfer: „Die
Überschneidungen
zwischen den Arbeitsbereichen Wasserversorgung und
Abwasserentsorgung sind
gering. Wenn nicht nur das Management, sondern auch sensiblere
Unternehmensbereiche zusammengeführt und qualifizierte Mitarbeiter
entlassen
werden, geht das zu Lasten von Qualität und Versorgungssicherheit.
Versorgungsleitungen
können nicht wie Abwasserrohre behandelt werden.“ Senator Freytag betont in seiner Pressemitteilung, dass der neue Konzern zu 100% im Eigentum der Stadt bleibt. Dem Anliegen des Volksbegehrens vom September 2004 und dem Bürgerschaftsbeschluss vom 24.11.04 kommt er damit um kein Stück näher als mit dem Gesetzentwurf des Senats vom 26.04.05. Der Begriff des Eigentums schließt in keiner Weise die von UWH geforderte uneingeschränkt Verfügung über das Unternehmen mit ein. Die Stadt könnte die Dienstleistung Wasserversorgung ganz oder in Teilen einem privaten Unternehmen übertragen, ohne die Eigentumsverhältnisse ändern zu müssen. Die
Zusammenfassung von Abteilungen beider Betriebe im neuen
Gleichordnungskonzern sieht UWH als einen Schritt, durch die
Schaffung geeigneter Einheiten eine solche Übertragung von
Aufgaben an private Dritte vorzubereiten. Kontakt: Joachim
Schöfer, Tel.:040-41924376 www.unser-wasser-hamburg.de |
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02.09.2005 |